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Annegret Luithardt

Veränderung

Veränderung

Klienten berichten, jetzt bin ich schon über 20 Jahre in dem Unternehmen, das ist irgendwie okay, alles Routine und gerade das langweilt mich auch, eigentlich würde ich ganz gern wechseln. In eine andere Firma oder auch mal andere Aufgaben, aber ich habe Angst vor der Veränderung. Beim neuen Arbeitgeber muss ich wieder ganz von vorne beginne, hier habe ich einen etablierten Platz, was ist, wenn ich in der Probezeit wieder gehen muss oder, wenn es mir gar nicht gefällt und ich wieder gehen will?

Viele Gründe und Argumente verhindern eine Veränderung. Einige Gründe sind berechtigt, so kann keiner kann sagen, wie es in einem anderen Unternehmen sein wird. Bisher gelebte Routine gibt Sicherheit. Dabei ist auch unwesentlich, wie schlecht Sie sich in der aktuellen Situation fühlen. Das Neue birgt demgegenüber noch zuviel Ungewissheit und das Gefühl der Unsicherheit bremst den Schritt zu neuen Taten aus.

Mein Ziel ist es, Sie zu ermutigen, den ersten Schritt ins Unbekannte zu wagen. Entwerfen Sie Ihre persönliche Route auf dem Weg zu Ihrem Ziel. Gehen Sie in Ihrem persönlichen Tempo durch die einzelnen Phasen durch die unbekannte Landschaft “Veränderung”. Dabei ist es egal, ob Sie in Turnschuhen, Wanderschuhen, Business-Schuhen oder Flipflops gehen wollen. Ihre Persönlichkeit prägt den Weg durch die Veränderung.

Veränderung verläuft nicht linear. Veränderung vollzieht sich in zyklisch ablaufenden Phasen, in denen Sie jeweils bestimmte Erfahrungen, Gefühle und Gedanken durchleben. Wesentlich ist dabei, die Phasen so zu durchlaufen, dass Sie die Veränderung in Ihr Leben integrieren können. Auch auf diesem Weg ist es gefährlich, bei “Rot” weiterzugehen, ohne Rast über die Strecke zu rennen oder ohne konkretes Ziel los zu gehen. Mit einer guten Routenplanung gewinnen Sie Sicherheit und können auch in unvorhergesehenen Situationen handeln.

Gehen Sie mutig den ersten Schritt. Freuen Sie sich darauf, das Neue zu entdecken. Setzen Sie Ihre bisherigen Erfahrungen unterstützend ein. Aktivieren Sie Ihre brachliegenden Kompetenzen. Trauen Sie sich! Erleben Sie das Gefühl, über sich hinauszuwachsen und spüren Sie den Stolz das Ziel gut erreicht zu haben.

Erfahren Sie mehr über gelebte Veränderung. Folgen Sie meinem Blog, der Sie in wöchentlichen Schritten durch die Veränderungsphasen führt.

 

 

 

“Gesunde Mitarbeiter – Gesunde Unternehmen”

Als Coach erlebe ich häufig, dass die Verantwortlichen in Unternehmen dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) skeptisch gegenüber stehen. Die Verantwortlichen sind unsicher: Was kommt auf den Betrieb zu? Geben wir nicht das Signal: „In unserem Betrieb stimmt etwas nicht.“

Klienten äußern im Coaching: „Ich fühle mich bei der Arbeit ständig angespannt. Mein Vorgesetzter reagiert völlig ungehalten, wenn eine Leistung seinen Erwartungen nicht entspricht. Kann er die Aufgaben nicht von Anfang an klar definieren?“

Soweit muss es gar nicht kommen. BGM bietet vielfältige Möglichkeiten, die Zufriedenheit, das Engagement der Beschäftigten zu stärken sowie das Arbeitsklima zu verbessern.

Feedback – Teil der Kommunikationskultur

Ein institutionalisierter Feedback-Prozess kann das gegenseitige Verständnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern sowie im Kollegenkreis fördern. Der Vorgesetzte zeigt, dass er seine Mitarbeiter „im Blick hat“ und ihre Arbeit anerkennt. Mitarbeiter fühlen sich wahrgenommen und ihre Leistung wertgeschätzt. Die gegenseitigen Erwartungen stehen regelmäßig auf dem Prüfstand und können frühzeitig verändert werden.

Feedback als Anerkennung, die den Feedback-Empfänger in seinem Verhalten bestärkt:

Ich habe bemerkt, dass Sie die aufgetretenen Probleme sehr klar analysiert und zügig gelöst haben. Ich finde es großartig, dass ihre neue Lösung zum Einhalten des Zeitplans beigetragen hat. Ich freue mich über ihr Engagement.

Feedback als konstruktive Kritik, die den Feedback-Empfänger für eine Verhaltensänderung öffnet:

Fakten: Ich sehe, dass Sie die Abfrage bei den Kunden noch nicht erledigt haben.

Wahrnehmung interpretieren: Deshalb nehme ich an, dass Sie die notwendigen Unterlagen nicht rechtzeitig weitergeleitet haben.

Gefühle, die aus der Interpretation folgen: Ich fühle mich nicht gut dabei, wenn wir zeitlich keinen Spielraum zur Kontrolle und Nachfrage haben.

Folgen: Ich befürchte, dass sich das negativ auf das Projektziel und auf die Zusammenarbeit im Team auswirkt. Überlegen wir gemeinsam, wie wir den Prozess verbessern können.

Alle Beteiligten können mit Hilfe des Feedbacks gezielt an den eigenen Stärken und Schwächen arbeiten, um ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Gleichzeitig entwickelt sich ein vertrauensvolles Arbeitsklima, in dem auch schwierige Gespräche, wie Krankenrückkehrgespräche konstruktiv und gut ablaufen können.

Kann ein institutionalisierter Feedback-Prozess in Ihrem Unternehmen ein Baustein für das Betriebliche Gesundheitsmanagement sein?