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“Gesunde Mitarbeiter – Gesunde Unternehmen”

Als Coach erlebe ich häufig, dass die Verantwortlichen in Unternehmen dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) skeptisch gegenüber stehen. Die Verantwortlichen sind unsicher: Was kommt auf den Betrieb zu? Geben wir nicht das Signal: „In unserem Betrieb stimmt etwas nicht.“

Klienten äußern im Coaching: „Ich fühle mich bei der Arbeit ständig angespannt. Mein Vorgesetzter reagiert völlig ungehalten, wenn eine Leistung seinen Erwartungen nicht entspricht. Kann er die Aufgaben nicht von Anfang an klar definieren?“

Soweit muss es gar nicht kommen. BGM bietet vielfältige Möglichkeiten, die Zufriedenheit, das Engagement der Beschäftigten zu stärken sowie das Arbeitsklima zu verbessern.

Feedback – Teil der Kommunikationskultur

Ein institutionalisierter Feedback-Prozess kann das gegenseitige Verständnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern sowie im Kollegenkreis fördern. Der Vorgesetzte zeigt, dass er seine Mitarbeiter „im Blick hat“ und ihre Arbeit anerkennt. Mitarbeiter fühlen sich wahrgenommen und ihre Leistung wertgeschätzt. Die gegenseitigen Erwartungen stehen regelmäßig auf dem Prüfstand und können frühzeitig verändert werden.

Feedback als Anerkennung, die den Feedback-Empfänger in seinem Verhalten bestärkt:

Ich habe bemerkt, dass Sie die aufgetretenen Probleme sehr klar analysiert und zügig gelöst haben. Ich finde es großartig, dass ihre neue Lösung zum Einhalten des Zeitplans beigetragen hat. Ich freue mich über ihr Engagement.

Feedback als konstruktive Kritik, die den Feedback-Empfänger für eine Verhaltensänderung öffnet:

Fakten: Ich sehe, dass Sie die Abfrage bei den Kunden noch nicht erledigt haben.

Wahrnehmung interpretieren: Deshalb nehme ich an, dass Sie die notwendigen Unterlagen nicht rechtzeitig weitergeleitet haben.

Gefühle, die aus der Interpretation folgen: Ich fühle mich nicht gut dabei, wenn wir zeitlich keinen Spielraum zur Kontrolle und Nachfrage haben.

Folgen: Ich befürchte, dass sich das negativ auf das Projektziel und auf die Zusammenarbeit im Team auswirkt. Überlegen wir gemeinsam, wie wir den Prozess verbessern können.

Alle Beteiligten können mit Hilfe des Feedbacks gezielt an den eigenen Stärken und Schwächen arbeiten, um ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Gleichzeitig entwickelt sich ein vertrauensvolles Arbeitsklima, in dem auch schwierige Gespräche, wie Krankenrückkehrgespräche konstruktiv und gut ablaufen können.

Kann ein institutionalisierter Feedback-Prozess in Ihrem Unternehmen ein Baustein für das Betriebliche Gesundheitsmanagement sein?

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